AS

Das soziale und kulturelle Leben ist in den Dörfern Albringhausen und Schorlingborstel seit jeher besonders ausgeprägt. Es gibt ein reges Vereinsleben, das auch seit über 100 Jahren von beiden Dörfern gemeinsam betrieben wird. Ursprünglich war es der Schützenverein mit seiner Gründung 1906 der die Einwohner beider Dörfer zusammen arbeiten ließ. Aber auch die Feuerwehr wurde seit 1935 in Gemeinschaft beider Gemeinden geführt. In 1950 wurde der Spielmannszug des Schützenvereins aus Einwohnern beider Dörfer gegründet und die Dorfjugend kam 1954 ebenfalls in Gemeinschaft noch dazu. Letzter Spross dieser langen Partnerschaft ist seit 2011 der Sportverein „AS-United“, in Hochdeutsch „Vereinigtes Albringhausen-Schorlingborstel“.

 

Zu erwähnen ist noch der in Gründung befindliche Albringhauser Heimatverein, der sich insbesondere mit dem 950jährigen Jubliäum in 2018 und mit der Heimat- und Kulturpflege befassen wird.

 

Liste der Vereine in Albringhausen – Schorlingborstel

        - Schützenverein Albringhausen-Schorlingborstel e. V.        238 Mitglieder

                - Freiwillige Feuerwehr Bassum OFw Albringhausen                72 Mitglieder

                         - Sportverein Albringhausen-Schorlingborstel United e. V.        80 Mitglieder

                                 - Dorfjugend Albringhausen-Schorlingborstel                           ca. 50 Mitglieder

 

Neben diesen Vereinen gibt’s aber noch eine Menge andere Aktivitäten und Besonderheiten in dieser Dörfergemeinschaft, darum deren Beiträge im Einzelnen:

 

Kultur & Vereine

Schützenverein AS

Ortsfeuerwehr Albringhausen

Spielmannszug AS

Dorfjugend AS

AS-United

Musikgarten

Lindschlag

Schützenverein Albringhausen-Schorlingborstel

Der Schützenverein Albringhausen-Schorlingborstel stellt den Mittelpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in beiden Ortsteilen da und trägt viel zur Förderung der Dorfgemeinschaften bei. Der Verein ist ein Traditionsverein und wird seit 2012 durch den 1. Vorsitzenden Ralf Schumacher aus Albringhausen vertreten. Mit zurzeit 224 Mitgliedern ist er auch der hier größte Verein. Hiervon sind 28 Mitglieder unter 18 Jahren, dies entspricht einem Anteil von 12,5 % von Kindern und Jugendlichen.

 

Hier erkennt man auch einen Ausdruck der guten Kinder- und Jugendarbeit, die vom Verein geleistet wird. Diese wird unterstrichen durch Ausflüge und Veranstaltungen speziell für die kleinsten Mitglieder und durch bauliche Maßnahmen am und im Schützenhaus, wie die Errichtung einer Tischtennisplatte incl. Platz und der Anbau eines Luftgewehrstandes im Jahre 2003. Für die jüngsten Mitglieder wird seit Jahren ein Lasergewehrschießen angeboten, um diese möglichst frühzeitig an den Schießsport und den Schützenverein und damit an die Dorfgemeinschaften zu binden. Kinderkönige und -Königinnen gibt es bereits seit 1954 und Jungschützenkönige und -Königinnen seit 1967 ohne Unterbrechung. Seit der Gründung ist es auch fast immer gelungen einen Schützenkönig bzw. eine Königin zum Jahreshöhepunkt, dem Schützenfest auszuschießen. Dieses wird jedes Jahr am Samstag und Sonntag nach Christi Himmelfahrt mit Schützenumzügen durch beide Dörfer und Live-Musik von mittags bis tief in die Nacht gefeiert. Fast alle jungen und älteren Einwohnern und viele auswärtige Gäste kommen gerne und bleiben lange.

 

Gegründet wurde der Verein 1906 aus Mitgliedern beider Dörfer, eine Damenabteilung wurde 1977 ins Leben gerufen. 2006 konnte das 100-jährige Vereinsjubiläum gefeiert werden, wobei der Verein im Rahmen des Jubiläumsschützenfestes auch Gastgeber des Kreisschützenverbandsfestes war. Da im Jahr 2018 das 950-jährige Jubiläum der Ortschaft Albringhausen ansteht, hat der Verein dann wieder vor das Kreisschützenverbandsfest ausrichten zu dürfen.

 

Auch baulich hat sich in der 108-jährigen Vereinsgeschichte einiges getan. Nach einem anfänglichen Schießstand im Wald aus einem Holzschuppen und 2 Schießscharten mit 2 Schießscheiben wurde bereits 1956 der erste Schießstandneubau am heutigen Standort verwirklicht. Doch dieser wurde mit der Zeit dann zu klein und entsprach nicht mehr den Anforderungen. So wurde der alte Schießstand an gleicher Stelle durch den Neubau des jetzigen Schützenhauses ersetzt. Hierbei waren viele Eigenleistungen zu erbringen, die aber gern und bereitwillig von den Mitgliedern und auch von Nicht-Mitgliedern übernommen wurden. Auch diese gemeinschaftlichen Arbeiten trugen zu einem großen Zusammenhalt der Ortschaften bei. Als jüngste Investition in die Zukunft wurden 2013 die alten mechanischen Schießautomaten durch neue moderne elektronische Schießanlagen ersetzt. Dadurch ist der Schützenverein für die nächsten Generationen gut aufgestellt und für die Zukunft gewappnet.

 

Zur Webseite des Schützenverein

 

 

 

Artikel zum Seniorennachmittag vom 20.03.2016

 

-  18km süd-westlich von Petrikoff –

 

 

Der in diesem Jahr zum 3. Mal durchgeführte Seniorennachmittag war wieder ein voller Erfolg. 48 Senioren waren der Einladung von Seniorensprecher Heinz Ohlhoff ins Schützenhaus gefolgt und erlebten einen kurzweiligen Nachmittag. Im Mittelpunkt stand ein Reisebericht des Seniorensprechers. Er hatte sich nach langen Recherchen auf den Weg ins heutige Weißrussland gemacht, um das Grab seines Vaters zu finden, der in einem kleinen Dorf am Pipjetfluss im Winter 1944 sein Leben verlor.

 

Die Erzählungen von Heinz Ohlhoff beginnen mit den Nachkriegsjahren, wie seine Mutter neben der Trauer und den Verlust des Ehemannes und Vater, allein den Hof bewirtschaften und drei kleine Kinder unter vielen Entbehrungen versorgen muss. In den nächsten Jahrzehnten taucht immer wieder die Frage nach dem Schicksal des Vaters auf und der Wunsch nach Antworten wird immer größer. Mit Unterstützung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, den Kriegstagebüchern des Vaters, Bild- und Kartenmaterial, macht Heinz Ohlhoff sich 1998 mit gemischten Gefühlen und vielen Fragen im Gepäck, von Hannover aus, auf nach Wyschalov, wo er hofft, das Grab seines Vaters zu finden. Der Ankunft des 1. „Deutschen“, der nach dem Krieg in dem kleinen Dorf auftaucht, steht man zunächst skeptisch gegenüber. Nachdem er jedoch den Zweck seiner Reise geschildert hat, wird er von der Dorfbevölkerung herzlich aufgenommen und erfährt eine große Unterstützung und Hilfsbereitschaft. Er findet in dem kleinen Dorf tatsächlich einen kleinen Soldatenfriedhof mit dem Grab seines Vaters. Tief bewegt, jedoch mit einer inneren Zufriedenheit nimmt er Abschied.

 

Im Jahr 2005 unternimmt der Seniorensprecher eine weitere Reise, in das Dorf, wo sein Vater gefallen ist. Wieder begibt er sich in einer Gruppe auf den langen Weg. Anhand der Berichte von einem Zeitzeugen, den Aufzeichnungen in den Kriegstagebüchern seines Vaters, kann er so eine weitere Lücke schließen. Jahre der Ungewissheit sind nun vorbei. Das Grab seines Vaters wurde jedoch inzwischen zerstört. 2011 erfährt er, dass die Umbettung auf einen größeren Soldatenfriedhof erfolgt ist.

 

Das beschriebene Schicksal teilen viele Familien und hat die Zuhörer sehr bewegt. Lange Jahre war es nicht möglich, nach dem Verbleib gefallener Soldaten zu forschen. Erst nach den politischen Veränderungen der ehemaligen Sowjetunion ab den 1990er Jahren, konnte mit der Aufarbeitung begonnen werden. Auch heute kann man sich in Russland nicht unbedingt frei bewegen und die Dorfbevölkerung lebt nach wie vor in sehr ärmlichen Verhältnissen. Aus den Berichten geht hervor, dass beide Seiten erheblich unter den Geschehnissen des 2. Weltkrieges gelitten haben und viele Verluste hinnehmen mussten. Auf den Reisen sind viele Kontakte entstanden, die zum Teil bis heute Bestand haben.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Martina Schierenbeck

 

 

         

 

         

 

 

 

Georg Vogt wurde auf der Bezirksdelegiertenversammlung am 18.03.16 für über 30 jährige Vorstandsarbeit mit der Ehrenmedaille des Bezirks ausgezeichnet.

 

 

 

Artikel zum Königsschießen am 16.04.2016

 

-Erneut eine Königin-

 

Recht zögerlich begann der Wettkampf um die Königswürde beim Königsschießen des Schützenvereins Albringhausen-Schorlingborstel. Erst gegen Ende des Schießens nahm Merle Ehrich couragiert das Gewehr auf dem Königsstand in die Hand und zeigte, dass auf die Schützendamen Verlass ist. Somit werden die Schützen wiederrum von einer Königin regiert. Vizekönig wurde Marcel Buchholz. Den Titel „König der Könige“ errang Jürgen Diedrichs.

 

Bei den Jungschützen setzte sich Jan Lukas Ehlers als neuer Jugendkönig gegen Laura Raven und Lars Beckefeldt durch.

 

Beim Schießen um den Kinderkönig siegte Fynn Diedrichs vor Ole Westermann und Mattes Bischoff.

 

Den Wendt-Küfe-Pokal erkämpfte sich Ingo Köhrmann. Zweiter wurde Heino Raven. Den dritten Platz belegte Arne Bäker.

 

Über Blumen durften sich Merle Ehrich, Arne Bäker und Heike Rösner freuen. Geldpreise gingen an Heino Schumacher, Martina Schierenbeck und Lars Beckefeldt. Heino Raven gewann zwei Eintrittskarten für einen Comedian-Abend in der ÖVB-Arena.

 

 Am Glücksstand (Luftgewehr) hatte Ralf Schumacher das meiste Glück. Er erhielt einen Essensgutschein. Beim Schießen um die niedrigste Zahl bekam Heike Rösner den ersten Preis.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Martina Schierenbeck

-Pressewart-

 

 

    

 

    

 

 

 

Ortsfeuerwehr Albringhausen

Urkundlich wird die Feuerwehr Albringhausen als Pflichtfeuerwehr erstmals im Jahre 1903 aufgeführt. Der damalige Bürgermeister Johann Wachendorf hatte am 14. Juli 1932 zu Gründungsversammlung eingeladen um eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Es waren spontan 36 Männer aus Albringhausen bereit, den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr zu übernehmen. Die ersten Kameraden besuchten die Landesfeuerwehrschule in Celle 1932 und 1934, dem Bericht nach sind sie mit dem Fahrrad nach Celle gefahren.

 

Im Jahre 1935 wurde mit der Gemeinde Schorlingborstel, die auch eine Pflichtfeuerwehr zu unterhalten hatte ein Feuerlöschverband mit Albringhausen gegründet. Nach Bekanntgabe im Amtsblatt der Regierung zu Hannover am 25.Januar 1936 hatte dieser Beschluss Rechtskraft. Am 15.März traten dann 10 Männer aus Schorlingborstel in die Freiwillige Feuerwehr Albringhausen ein. Bei der Löschverbandsgründung wurde beschlossen die Freiwillige Feuerwehr Albringhausen in ihrer bestehenden Form nicht zu verändern, deshalb blieb es beim Namen.

 

Auch wurde der Ausrüstungsstand immer weiter verbessert so wurde 1962 ein gebrauchter VW Geräteträger mit Schlauchanhänger für Albringhausen und 1968 ein gleiches Fahrzeug für Schorlingborstel angeschafft. Bedingt durch diese und weitere Anschaffungen wurden die Gerätehäuser zu klein, somit haben die Gemeinden Schorlingborstel 1971 und 1973 Albringhausen ein Gerätehaus gebaut.

 

Und im gleichen Jahr 1973 wurde für Albringhausen das erste neue Fahrzeug, ein Ford TSF nach Norm in den Dienst gestellt. Am 1.März 1974 trat das Gesetz der Verwaltung und Gebietsreform in Kraft, bei der alle ehemaligen Gemeinden um Bassum, insgesamt 16, zur Stadt Bassum zusammengeschlossen wurden. Somit verlor die Freiwillige Feuerwehr Albringhausen ihre Eigenständigkeit und wird seitdem unter der Bezeichnung Freiwillige Feuerwehr Bassum, Ortsfeuerwehr Albringhausen geführt. 1979 wurde ein SW 1000 Ford Transit aus einer Erbschaft für die Feuerwehr Albringhausen angeschafft und 1985 ein TSF Mercedes für die Löschgruppe 3 Schorlingborstel. Der Ausbildungsstand wurde immer weiter verbessert, durch Übungsdienste, Weiterbildung an der FTZ, an den Landesfeuerwehrschulen, oder bei den Feuerwehr-Wettbewerben auf Stadt, Kreis, Landes und internationaler Ebene.

 

1998 beschloss der Ausschuss für öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Bassum, dass Gerätehaus in Schorlingborstel aufzulösen (1999) und zwei Feuerwehr-Fahrzeuge bis zur Ausmusterung abzugeben (2003).

 

Am 14 Juli 2007 wurde das Jubiläum 75 Jahre Ortsfeuerwehr Albringhausen mit Gästen gefeiert. Seid der Gründung von 1932 bis zum heutigen Tag wurden nur 4 Ortsbrandmeister gewählt und ernannt. Die Ortsfeuerwehr Albringhausen verfügt über 46 aktive Mitglieder, davon 4 Frauen, 26 Alterskameraden und 30 fördernde Mitglieder. 1 Feuerwehrhaus, 1 TSF Fahrzeug Mercedes / Magirus Bauj.2000, 1 TS Magirus 8/8 Bauj.2006 4 Atemschutzgeräte.

 

Spielmannszug Albringhausen-Schorlingborstel

Die Gründung des heutigen Spielmannszuges Albringhausen-Schorlingborstel nach dem Krieg datiert vom Beschluss der Versammlung am 30.03.1950. Auf dieser Gründungsversammlung des „Trommel und Pfeifenchor“ des Schützenvereins Albringhausen-Schorlingborstel traten 16 Mitglieder ein:

 

Diese erklärten sich bereit, wöchentlich an einem Abend am Übungsunterricht teilzunehmen. Die Leitung des Trommel und Pfeifenchors übernahm Wilhelm Alfke als Tambourmajor. Zur unentgeltlichen Ausbildung wurde eine Musikkapelle verpflichtet. Im Jahre 1968 wurde der Spielmannszug erstmals seit der Neugründung um einige Personen verstärkt, weitere Neuzugänge folgten in den Jahren 1970, 1973, 1975, 1978, 1982, 1986, 1990, 1992 und 1997, so dass der Spielmannszug zwischenzeitlich über 60 Mitglieder hatte Nach 27-jähriger aktiver und überaus erfolgreicher Amtszeit übergab Tambourmajor Willi Alfke aus Albringhausen auf der Generalversammlung des Schützenvereins im Jahre 1979 sein Amt an Werner Winkelmann aus Bassum. Viel später, erst im Herbst 2013 gab Werner Winkelmann die Führung in jüngere Hände, Wilfried Meyer aus Schorlingborstel wurde als dritter Amtsinhaber überhaupt zum neuen Tambour gewählt.

 

Neben vielen festen Spielterminen in Albringhausen selbst und in den umliegenden Dörfern sind auch immer wieder Engagements aus der weiteren Umgebung mal dabei. So wurde auch schon in Bremen oder beim Schützenfest in Hannover musiziert. Das Repertoire reicht von alten Märschen bis modernen Schlagerhits über mehr als 30 Lieder.

 

Heute besteht der Spielmannszug aus 35 aktiven und einigen fördernden Mitgliedern, die Alterspanne geht von 11 Jahren bis zum über 80-jährigen Ehrentrommler also jung und alt aus beiden Dörfern und umzu, für die Zukunft also gut aufgestellt.

 

 

 

 

Dorfjugend Albringhausen-Schorlingborstel - DAS ..... macht Spaß

 

Die Dorfjugend Albringhausen-Schorlingborstel kann auf eine umfangreiche Chronik zurückblicken. Seit nun mehr als 60 Jahren wird die Dorfjugend aus den unverheirateten Jugendlichen zwischen 14 und 30 Jahren gebildet. 1954 wurde sie von einer Gruppe junger Menschen rund um Helmut Wicke und Wilhelm Kastens gegründet. Diese Gruppe hatte 1953 bereits das erste Erntefest in Albringhausen organisiert.

Das alljährliche Erntefest wird bis heute alleine von der Dorfjugend organisiert. Das Erntekönigspaar wird immer aus der Mitte der Dorfjugend gewählt. Hierbei gibt es feste Regeln. So darf das Erntekönigspaar nicht verheiratet bzw. miteinander zusammen sein. Diese Regeln konnten bis auf wenige Ausnahmen immer eingehalten werden. Bis heute erfreut sich das Erntefest in Albringhausen über die Ortsgrenzen hinaus großer Beliebtheit. So sind Erntewagenumzuge mit mehr als 20 Erntewagen keine Seltenheit.

 

Seit der Gründung gibt es auch eine Volkstanzgruppe, welche jedes Jahr neue Tänze einstudiert. Auch wenn die Tanzgruppe kleiner geworden ist, sieht man am Erntefesttag, welchen Spaß das Einüben neuer Tänze immer noch bereitet. Mit ihrer Vorführung macht unsere Volkstanzgruppe unser Erntefest und unsere Dorfjugend einzigartig. Denn in der näheren Umgebung pflegt nur die Dorfjugend Albringhausen-Schorlingborstel die Tradition einer Volkstanzgruppe.

 

       

 

Ein weiteres Highlight im Jahr ist das Aufstellen des Maibaumes. Dieser wird am Pfingstsamstag von den männlichen Dorfjugendmitgliedern aufgestellt und bis zum Pfingstsonntag um sechs Uhr bewacht. Alleine das Aufstellen, der oftmals über 20 m hohen Bäume, ist ein Spektakel für sich und eine große Leistung. In der Nacht zum Pfingstsonntag werden dann die kleinen Maibäume an die unverheirateten Frauen unter 30 Jahren in beiden Ortsteilen verteilt. Seit Ende der 1960er Jahre werden dann erst die Maibäume mit einer Gießkanne, und anschließend die ausgetrockneten Kehlen der Verteiler begossen.

 

Aber auch die Kartenspielerherzen lässt die Dorfjugend einmal im Jahr höher schlagen. So spielen Doppelkopfspieler auf Einladung der Dorfjugend um Wurst- und Fleischpreise. Über die Jahre ist diese Veranstaltung auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden.

 

Vieles mag traditionell klingen, aber selbst nach 60 Jahren ist die Dorfjugend nicht altmodisch geworden. Ihre Veranstaltungen sind wichtiger Teil im Dorfleben beider Ortsteile. Mit ihrem starken Zusammenhalt trägt die Dorfjugend zu einer jungen und attraktiven Dorfgemeinschaft bei.

 

 

AS-United

Der Albringhausen-Schorlingborstel United e.V. ist ein Traum, welcher wahr wurde. Am 18.09.2011 erfüllte sich mit der Gründung des Vereines der Wunsch nach einen eigenen Sportverein für beide Ortschaften. Mit dem Vereinsnamen United wurde der Zusammenhalt beider Dörfer unterstrichen. Ganz heimatverbunden ziert ein Bulle das Vereinslogo.

 

Nach der Gründung starteten die Vereinsmitglieder auch gleich mit den Planungen für die erste Fußballmannschaft, welche zur Saison 2012/2014 an den Start ging. Die Heimspiele werden in Bramstedt ausgetragen. Hier fand der junge Verein Unterschlupf beim TSV Bramstedt.

 

Rasch wuchs der Verein an Mitgliedern. So zählte der Verein sechs Monate nach seiner Gründung bereits 27 Mitglieder. Diese Zahl wuchs bis zum Jahreswechsel 2012/2013 auf 53 Mitglieder. Momentan hat der AS-United 80 Mitglieder. Hiervon sind 73 männlich und 7 weiblich sowie 17 unter 18 Jahren alt.

 

Aber nicht nur die Mitgliederzahlen entwickeln sich positiv. So konnte die Fußball-Herrenmannschaft 2013 in die 3. Kreisklasse aufsteigen. Zur Saison 2013/2014 gingen außerdem noch einen zweite Herrenmannschaft sowie eine B-Jugend an den Start. Somit stellt der Verein 3 Fußballmannschaften.

 

Aber die Aktivitäten beschränken sich nicht nur auf den Fußball. So treffen sich Vereinsmitglieder um Dart zu spielen. Auch eine Nordic-Walking Gruppe ist in Planung. Aber auf eine Sache ist der Verein sehr stolz und zwar auf seine Fans. So pilgern diese mit den Mannschaften immer mit und lassen jedes Auswärtsspiel zum Heimspiel werden. Dieses aktive Leben des Vereinsnamens ist wirklich der größte Erfolg und macht den AS-United zu einem wirklich besonderen Sportverein.

 

Zur Webseite von AS United

 

Fotos: Steffen Wolle

Musikgarten

Diana Sturm lädt alle Kinder ab dem Säuglingsalter und deren Eltern zum gemeinsamen Musizieren ein. Ihr Ziel ist es, Kinder spielerisch an Musik heranzuführen. Die Eltern und Kinder erleben in kleinen Gruppen in einer harmonischen Atmosphäre die Freude beim gemeinsamen Singen, Musizieren und Tanzen.

 

 

 

Sie unterrichtet Musikgarten in 3 Phasen:

1. Musikgarten für Babys (bis 18 Monate)

2. Phase 1 – Wir machen Musik (bis 3 Jahre)

3. Phase 1 – Der musikalische Jahreskreis (bis 5 Jahre)

 

Für die Kinder ab 4 Jahren biete sie zusätzlich die Klangstraße an, die die Kinder bis zum Ende der Vorschulzeit begleitet.

 

Zur Person:

„Ich bin Erzieherin und Mutter von 3 Kindern. 2004 habe ich den Musikgarten Bassum eröffnet und meinen Traum von der Arbeit mit Babys, Klein- und Vorschulkindern verwirklicht. 2010 haben wir uns einen Resthof in Albringhausen gekauft. So haben wir uns unseren Traum vom Wohnen auf dem Land verwirklicht. 2012 bin ich mit dem Musikgarten nach Albringhausen umgezogen. In unserm Haus haben wir einen wunderschönen Raum eigens für den Musikgarten ausgebaut. Jetzt kommen die Eltern mit ihren Kindern ins idyllische Albringhausen. So kann ich Familie, Wohnen und Arbeit unter einem Dach genießen.“

 

 

"Lindschlag"

Im Staatsforst „Lindschlag“ liegt Bassums ältester und Deutschlands zweitältester Waldkindergarten. Der damalige Bürgermeister Gerd Stötzel war von dieser Idee des draußen Leben und Lernens so begeistert, dass er bereits 1996 dieses auf den Weg brachte. Bassum wirkte damals erfolgreich bei der Erprobungsphase des Landesjugendamtes mit und seit der Eröffnung 1996 haben viele Kinder und deren Eltern erfahren, dass der Wald ein ausgezeichneter Lernort ist.

 

Ein beheizbarer Bauwagen dient der Waldgruppe als Unterschlupf, ansonsten kann das Kind draußen in der Natur das Ursprüngliche erleben. Hier gibt es optimale Anreize für die wichtigsten Entwicklungsbereiche des Kindes. In der Lindschlag-Gruppe „Die Füchse“ werden Vormittags pro Gruppe maximal 15 Kinder vom 3. Lebensjahr bis zu Einschulung begleitet.

 

 

 

 

 

 

 

Heimatverein

Unser Albringhausen-Schorlingborstel und Umzu e.V.

Jürgen Laschinski

- 1. Vorsitzender -

Tel: +49 (0) 4241 3541

juergen.laschinski@t-online.de

Albringhausen 19

27211 Bassum

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